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KnowTech in München



Die bereits achte Konferenz zum Schwerpunkt Wissensmanagement wird am 25.-26. Oktober parallel zur Systems stattfinden. Die KnowTech ist wiederum als Anwenderforum Wissensmanagement konzipiert.

Sie richtet sich an Praktiker des Wissensmanagements und Entscheidungsträger aus Unternehmen und Organisationen aller Branchen sowie aus öffentlichen Verwaltungen und umfasst Vortragsveranstaltungen (im Plenum und in Workshops) und ein Open Space Forum. Zur „KnowTech 2006“ werden 300-400 Teilnehmer erwartet.

Folgende Themen werden auf der KnowTech 2006 behandelt:

Forum 1: Wissensgesellschaft
* Wissenstechnologien und Wissensmanagement – welche politischen Fragestellungen, Handlungsfelder und Gestaltungsoptionen sind relevant?
* Wissensbasierte Wirtschaft – wo steht Deutschland im internationalen Vergleich?
* Wissensgesellschaft in Deutschland – wie sehen die Gestaltungskonzepte der politischen Akteure aus?
* Wissensmanagement und Bildung – wie können sich die beiden Bereiche befruchten?
* Deutschlands Chancen in der globalen Wissensgesellschaft – was muss getan werden?
* Wissensmanagement als gesellschaftliche Aufgabe – welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um höheren Nutzen zu erzielen?
* Mit welchen Wissensstrategien können Organisationen ihre Wettbewerbsfähigkeit in der „Alternden Gesellschaft“ erhalten und ausbauen?

Wirtschaftswachstum basiert zunehmend auf Wissen. In diesem Zusammenhang entsteht die Frage, welche Handlungsfelder und –optionen die Entwicklung von Wissenstechnologien für die Politik eröffnet und mit welchen Konzepten die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in einer Wissensgesellschaft entwickelt werden kann. Im Themencluster „Wissensgesellschaft“ soll die politische Dimension der Wissenstechnologien beleuchtet werden.

Forum 2: Wissensmanagement-Strategie und –Organisation
* Geschäftsprozesse und Wissensmanagement – wie wird Wissensmanagement zum integralen Bestandteil des Managements von Geschäftsprozessen?
* Change Management – wie müssen Prozesse, Strukturen und die Kultur einer wissensbasierten Organisation gestaltet werden?
* Strategie und Wissensmanagement – wie leitet sich die Wissensstrategie aus der Geschäftsstrategie und den Geschäftsprozessen ab?
* Einsatz von Wissensmanagement in Organisationen - was umfasst heute Wissensmanagement, und wie messe und bewerte ich den Nutzen?
* Informationsmanagement-, Wissensmanagement- und Content-Strategien – wie wirkt das zusammen?
* Kompetenzaufbau – welche Rolle kann die Personalentwicklung für einen systematischen Kompetenzaufbau und somit die Unternehmensentwicklung übernehmen?

Die zielführende strategische Einordnung von Wissensmanagement in Organisationen und das Change Management stellen wesentliche Erfolgsfaktoren für WM-Initiativen dar. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Vorgehensweisen beim Einsatz von Wissensmanagement sowie unternehmenskulturelle Aspekte des Umgangs mit Wissen.

Forum 3: Ideen- und Innovationsmanagement – neues Wissen schaffen und nutzen
* Prozesse und Objektstrukturen für das Ideen- und Innovationsmanagement – welche Best Practices gibt es?
* Wissensmanagement als Voraussetzung für Ideen und Innovation – wie befruchten sich diese Bereiche?
* Wissensmanagement-Lösungen spezifisch für Ideen-/Innovationsmanager - welche Beispiele gibt es?
* Wissens-, Ideen- und Innovationsmanagement - welche Ansätze für Kooperation und Integration gibt es im Instrumentarium?
* Strategien für das Intellektuelle Vermögen zur Integration von Managementaufgaben für Ideen, Wissen, Patente und Standards – welche Erfahrungen liegen vor?

Innovationen sind Ideen, die auch erfolgreich im Markt umgesetzt wurden. Zu den wesentlichen Aufgaben des Innovations- und Ideenmanagements gehört die zielführende Wissenserneuerung und die Sicherung als Intellektuelles Eigentum, wobei die bestehenden Fähigkeiten zum effektiven Handeln als Ausgangspunkt dienen. Wissens- und Innovationsmanagement können sich wirksam ergänzen und verstärken. Von besonderem Interesse sind Kooperations- und Integrationsansätze sowie praktische Synergiebeispiele.

Forum 4: Methoden und Effizienz bei der Wissensarbeit
* Wissensarbeit im Unternehmen - wie kann der Personalbereich die Effizienz fördern?
* Gestaltung des persönlichen Wissensmanagements – welche Methoden und Vorgehensweisen können empfohlen werden?
* Effektive Selbstorganisation mit dem Ziel der Produktivitätssteigerung – wie sehen Best Practices aus?
* Karriereplanung für Wissensarbeiter – wie machen es erfolgreiche Organisationen?
* Optimierung von Wissensarbeitsplätzen – welche Rolle spielen Self-Services?

Wissensarbeiter müssen sich zu einem hohen Grad selbst organisieren. Der Personalbereich in Organisationen kann hier optimierte Rahmenbedingungen schaffen, aber letztlich sind Effizienz und Produktivität wesentlich vom Einzelnen abhängig.

Forum 5: Wissenstransfer zwischen verschiedenen Bereichen und Standorten in verteilten Organisationen
* Mergers & Acquisitions – welche Wissensmanagement-Instrumente können Integrationsmaßnahmen nach Unternehmensfusionen effektiv unterstützen?
* Informationslogistik entlang bereichs- und unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten – welche Konzepte und Tools haben sich bewährt?
* Entwicklung einheitlicher Terminologien für unternehmensübergreifendes eBusiness – welche Erfahrungen liegen vor?
* Wissensmanagement als Führungsaufgabe innerhalb komplexer Organisationsstrukturen – welche Beispiele können Orientierung geben?

Der mit dem globalen Wettbewerb einhergehende Kostendruck führt bei immer mehr Unternehmen zu erheblichen organisatorischen Veränderungen. Relativ autonom agierende Geschäftseinheiten in verteilten Organisationen arbeiten an komplexen Projekten und müssen Wissen austauschen. Einzelne Glieder betrieblicher Wertschöpfungsketten werden durch Standortverlagerungen, Shared-Services-Center, Outsourcing oder aber auch durch die Integration anderer Unternehmen optimiert. Zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs derartiger Maßnahmen kann ein effektiver Wissenstransfer wichtige Beiträge liefern. Die Gestaltung des Wissenstransfers zwischen verschiedenen Bereichen und Standorten in verteilten Organisationen wird daher zur zentralen Aufgabe des Managements.

Forum 6: Wissenskultur und kultureller Wandel in Organisationen
* Veränderungsprozesse aktiv gestalten – welche Bedeutung hat Change Management für die Einführung von Wissensmanagement?
* Anwendungen des Story Telling – wo liegen Möglichkeiten und Grenzen?
* Wissensweitergabe bei Ausscheiden von Mitarbeitern aus Unternehmen – was lässt sich aus erfolgreichen Beispielen lernen?
* Communities of Practice in Unternehmen – in welchen Bereichen ist der nachhaltige Einsatz gelungen?
* Einsatzes von Weblogs und Wikis im Wissensmanagement – welche organisatorische Voraussetzungen sind für den zielführenden Einsatz erforderlich?

Bei der Entwicklung eines nachhaltigen Wissenstransfers zwischen Mitarbeitern und Bereichen eines Unternehmens und bei der Vergrößerung der Wissensbasis würde die Fokussierung auf technologische Aspekte von Wissensmanagement in einer Organisation viel zu kurz greifen. Vielmehr müssen auch die kulturellen Belange einer Organisation bei der Konzeption und Implementierung der Wissensmanagementstrategie berücksichtigt werden. Nur durch die Schaffung einer Wissenskultur kann der organisatorische Wandel in Organisationen nachhaltig vollzogen werden.

Forum 7: Wissens-Technologie und Content-Services
* Technologien und Architekturen für das Wissensmanagement – welche relevanten Trends zeichnen sich in der Entwicklung und beim Einsatz ab?
vHorizontale- und vertikale Wissensmanagement-Services – wie muss ein marktkonformes Services-Portfolio gestaltet werden?
* Service-Orientierte Architekturen (SOA) – welche Bedeutung haben Sie bei künftigen Wissensmanagement-Lösungen?
* Informations- und Content Services – welche Rolle spielen Sie gegenwärtig und zukünftig in Wissensmanagement-Lösungen?
* Content-Typen, -Produkte, -Anbieter – wie entwickelt sich der Markt?
* Content-Erschließung – welche Strategien, Konzepte, Werkzeuge und Geschäftsmodelle haben sich in der Praxis des Wissensmanagements bewährt?
* Content-Marketing, -Syndication und –Services – welche Trends zeichnen sich ab?
* Paid Content – welche Abrechnungsverfahren für Content sind praxisrelevant?
* Content-Beschaffungsprozesse – wie sehen sie aus?

In der Diskussion über Systeme für das Wissensmanagement spielen seit einiger Zeit auch Fragen der Infrastruktur eine große Rolle. Dabei geht es um aufeinander abgestimmte Architekturen und Standards, die auf einer Plattform die Bereitstellung horizontaler Basis-Services und auch spezifischer vertikaler Wissensmanagement-Services ermöglichen. Neben der Infrastruktur bildet der Content die tragende Säule in einer solchen WM-Plattform.

Die „Content Services“ umfassen die Beschaffung von Wissen und Informationen, die Integration der Inhalte in das Unternehmen (= Beschaffung von strukturiertem integrierbaren Content) und dessen Prozesse sowie die Bereitstellung der Inhalte. Neben der strategischen Bedeutung geht es hierbei insbesondere um Praxisbeispiele. Technologie spielt dabei eine Rolle, insbesondere die Schnittstellenproblematik, im Vordergrund stehen jedoch die Inhalte.

Forum 8: Wissensarbeitsplatz
* Portale als Integrationsplattform zur prozessorientierten Informationsdarstellung – welche Praxiserfahrungen liegen vor?
* Integrierte Collaboration-Lösungen am Wissensarbeitsplatz – wie können sie zur Beschleunigung der Prozesse beitragen?
* Nutzen von Wissensmanagement - Was bringen die neuen Lösungen zu Wissensarbeitsplätzen im Sinne von ROI (Return on Investment)?
* Akzeptanz für neue IT-Lösungen am Wissensarbeitsplatz – welche Beitrag können Change Management Prozesse leisten?

Der Erfolg von Wissensarbeit hängt wesentlich von einer effizienten Informationsversorgung ab. Mit neuen Konzepten verändert die Informationswirtschaft die Art des Zugangs zu Information und schafft einen prozessorientierten Wissensarbeitsplatz, der Wettbewerbsvorteile bringen soll.

Forum 9: Wissensmanagement für kleine und mittelständische Unternehmen
* Ganzheitliche Wissensmanagement-Beratung für KMU – welche Rolle könnte ein einheitlich qualifiziertes und organisiertes Beraternetzwerk spielen? Wie könnte ein kostengünstiges Berater-Sharing aussehen?
* Ansätze zur unternehmensspezifischen und kostengünstigen Konfiguration einer Web-basierten Wissensmanagement-Serviceplattform – welche Bedeutung können sie gewinnen? Wie können KMU und von ihnen entwickelte Kooperationsnetzwerke solche Ansätze nutzen?
* Web-basierte Entwicklung und Bereitstellung von eigenem und externem Content – wie unterstützt solcher Content die Geschäfts- und Arbeitsprozesse von KMU?
* Systematischer Transfer von Wissensmanagement – wie können Verbände hier ihre Mitglieder unterstützen?
* Virtuelle Beraternetzwerke und Branchen-Kompetenzzentren für Wissensmanagement – welche tragfähigen Finanzierungs- und Geschäftsmodelle zeichnen sich für KMU ab?

Die Motivation und Umsetzung von ganzheitlichen Wissensmanagement-Lösungen in KMU ist von strategischer Bedeutung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit vor allem von wissensintensiven und innovativen KMU in einer globalisierten Wirtschaft. Web-basierte Wissensmanagement-Servicesplattformen zeichnen sich als praktikables Modell ab, um Angebote im Bereich Wissensmanagement zu unterbreiten, die den besonderen Anforderungen von KMU auf besondere Weise entsprechen. Im Rahmen des Förderprogrammes „Fit für den Wissenswettbewerb“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie werden Lösungen für den Mittelstand entwickelt.

Zu diesen Themen werden Foren vorbereitet und Vorträge akquiriert.

Das Programmkomitee wird gemeinsam geleitet von Prof. Dr. Norbert Gronau (Universität Potsdam), Prof. Dr. Peter Pawlowsky (Technische Universität Chemnitz) und Dr. Peter Schütt (IBM Deutschland GmbH, Stuttgart).

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

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Auf Augenhöhe mit den Unternehmen



Das CIO Spezial der Wirtschaftswoche veröffentlicht im Dezember ein Interview mit Prof. Dr. Matthias Fank über aktuelle Entwicklungen im Bereich Informationsmanagement

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Die Zeitschrift Kommunikationsmanager, veröffentlicht in ihrer Dezemberausgabe 2007 den innovativen Ansatz Webknowldge von Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke am Beispel von Ford.

Podiumsdiskussion



Am 10. Dezember 2007 nimmt Prof. Dr. Matthias Fank an dem Forum IT-Recht an der Universität Hannover als Wirtschaftsexperte zu dem Thema "Second life - Ist virtuell alles besser" teil.

Vortrag: User Generated Content



Am 4. Dezember 2007 referiert Prof. Dr. Matthias Fank auf der Tagung Mittelstandstage - Business meets IT unter dem Titel "User Generated Content oder Wer hat Angst vor Web 2.0"

Kommunikations- management



Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke veröffentlichen in der 33 Auslieferung der Loseblat-Sammlung Kommunikations- management den Beitrag: Monitoring von Internet-Foren als Frühwarnsystem

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In seiner Oktober-Ausgabe veröffentliche das PR Mgazin einen Beitrag über den Ford Fanward

Kommunikations- management



In seiner 32. Auslieferung veröffentlichte die Loseblatt-Sammlung Kommunikations- management den Beitrag: Neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit am Beispiel des Ford FanAward von Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke.



Information, Wissenschaft & Praxis



Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke veröffentlichen ihre Webknowledge-Erfahrungen in der Sonderausgabe zu Competitve Intelligence

eCommerce Magazin



10 Gründe gegen Second Life - diesen Beitrag von Prof. Dr. Matthias Fank veröffentlichte das eCommerce Magazin in seiner September Ausgabe.