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Der größte Wert eines Unternehmens liegt laut Mark Clare und Athur W. Detore in den „intangible knowledge-based assets". Investitionen in diesem Bereich dienen dazu, diesen Wert zu erhalten und mit dem geringsten Risiko im Sinne von Mitarbeitern, Kunden und Aktionären zu maximieren. Die Entscheidung über die Verteilung der Investitionssummen obliegt den Managern. Das Buch „Knowledge Assets“ von M.Clare und A.W.Detore richtet sich somit vornehmlich an sie und gibt ihnen mit der „Management Valuation Methodology“ eine Hilfestellung an die Hand, um die wissensspezifischen Vorgänge innerhalb des Unternehmens zu erkennen, zu analysieren und daraus die spezifisch sinnvollste Investitionslösung zu aggregieren.
Im Wesentlichen beinhaltet die Methode sechs Schritte:
Innerhalb des ersten Schrittes geht es darum, die wissenstechnischen Möglichkeiten eines Unternehmens zu erkennen. Ziel ist es, ein möglichst konkretes Bild davon zu zeichnen, wie Wissen und Informationen im Unternehmen bisher gewonnen und eingesetzt werden. Darauf aufbauend soll eine erste Idee entwickelt werden, in welcher Weise/ mit Hilfe welcher Aktionen man das bestehende Wissensrepertoire besser nutzen kann. Im zweiten Schritt gilt es, eine Abgrenzung der von dem möglichen Projekt tangierten Bereiche im Unternehmen zu definieren. Nun werden die bisherigen Informationen zusammengetragen (Schritt drei) um die bisherige Projekt-Idee zu konkretisieren und in einen organisatorisch durchführbaren Plan einzuarbeiten. Unter anderem ist es wichtig, die werttreibenden Aspekte zu entdecken und durch entsprechend definierte Aufgaben bestmöglich zur Wirkung zu bringen. Hier kommen Berechnungsmethoden des Finanzmarktes (z. B. die des Cash Flows) hinzu (Kapitel 2), sie sollen helfen, einen so genannten „knowledge value tree“ (Kapitel 5) zu erarbeiten. Dies erfolgt in Schritt vier. Schritt fünf sieht eine verfeinerte Definition der erkannten Wertetreiber und des „value trees“ vor, wobei ein grobes Finanzkonzept entstehen kann, das die durch das geplante Projekt möglichen Wertsteigerungen mit einschließt.
Es wird ein Evaluationsrahmen erarbeitet. Im Folgenden werden mögliche Projekt- Implementierungsszenarien durchgespielt und auf ihre Tauglichkeit und Effizienz auf theoretischer Ebene getestet. So gelangt man am Ende des sechsten Schrittes zu dem Szenario, das in der Theorie die besten Chancen besitzt, um in der Wirklichkeit die gewünschten Wertsteigerungen im Unternehmen herbeizuführen.
Quelle:
Titel/Stichwort : Knowledge assets Zusatz : professional's guide to valuation and financial management Verfasserangabe : Mark Clare ; Arthur W. DeTore Ausgabe : ed. 2000 Verlagsort : San Diego, Calif. Verlag : Harcourt Professional Publ. ISBN : 0-15-607000-6 Erschein.-Jahr : 2000
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