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Der Value Creation Index ist die dritte Studie von Cap Gemini Ernst & Young, Center for Business Innovation zur Messung von Intangiblen Vermögenswerten eines Unternehmens.
EY begann ihre Studien über Intangible Assets im Jahr 1996 mit „Measures That Matter“. Es folgte „Success Factors in the IPO Transformation Process“, ehe sie 2000 “The Value Cration Index“ veröffentlichten.
Zunehmend bestimmen neue Arten von Assets (Intangible Assets) den Marktwert eines Unternehmens. Zu wissen, was den Wert der Assets verursacht bzw. bestimmt, ist für ein Unternehmen von Bedeutung.
Der Value Creation Index ist ein Modell der neuen non-financial Performanten, die den Wert heutiger Organisationen bestimmen.
Früher las man den Wert einer Firma anhand der Bilanz und G&V-Rechnung ab. Heutzutage zeichnen Wissen, F&E und Innovationen, die nicht explizit aus dem Rechnungswesen ersichtlich werden, eine Firma aus.
Das hat zur Konsequenz, dass diese Intangible Assets bewertet werden müssen, um so den Bedarf an globaler Transparenz zu decken.
Das Cap Gemini Ernst&Young Center for Business Innovation (CBI) hat den VCI als ein Tool entwickelt, das es Managern und Unternehmensinhabern erlaubt, eine umfangreichere Sicht auf das vermögenswirksame Potential einer Firma zu nehmen.
Investoren können mit diesem Tool den Wert von Intangible Assets von Firmen besser bewerten und vergleichen.
Beim Börsengang unterscheiden sich traditionelle Firmen und dot.com-Start-Ups stark: Die Unternehmen der New Economy wurden extrem überbewertet. Der VCI untersucht dieses Ungleichgewicht.
Er versucht, den wahren Wert z. B. einer Investition in ein Software-Programm oder eines Users in einem Internet-Shop aufzudecken und zu quantifizieren.
Man hat Value Driver (Wert-Antreiber) ausfindig gemacht und sie unterschiedlich bewertet. Bei der Auswahl und Gewichtung unterschied man nach Firmen, die im E-commerce (Dienstleistern) tätig sind und nach Herstellern von Ge- und Verbrauchsgütern.
Intangibles wie Innovationen, Allianzen, Management und Arbeitsnehmer sind Schlüssel-Determinanten der Wertschöpfung. Verbesserungen dieser Key Driver führen sowohl bei Produzenten von Gebrauchs- als auch von Verbrauchsgütern zu einem höheren Marktwert.
Der Marktwert von e-Commerce-Firmen ist besonders abhängig von intangiblen Werten.
Mit Internet-Umfragen, „Measures That Matter“ und IPO-Studien sowie einschlägiger Literatur und Gesprächen mit Branchenkennern fand das Research-Team CGEY/CBI die kritischen Key Driver heraus und gewichtete sie nach den Forschungsergebnissen folgendermaßen:
E-commerce Non-Durables Manufacturer Durables Manufacturer Alliances 1 (high) Innovation 1 (high) 1 (high) Innovation 2 (high) Quality 4 (high) 5 (high) "Eyes" 3 (high) Customer 9 (low) 9 (low) Brand 4 (low) Management 2 (high) 3 (high) Minutes per page 5 (low) Alliances 6 (high) 4 (high) Change in usage 6 (low) Technology 8 (low) 8 (low) Change in % reach 7 (low) Brand 7 (med) 7 (med) Employee 3 (high) 2 (high) Enviroment 5 (high) 6 (med)
Die Anwendung des VCI auf den Marktwert amerikanischer Unternehmen ergab folgendes Ergebnis:
E-commerce Durable Manufacturing Non-Durable Manufacturing 1 America Online Intel Corporation Procter & Gamble Company 2 Yahoo! Hewlett-Packard Company Merck & Co., Inc. 3 Lycos Sun Microsystems, Inc. Coca Cola Company 4 Network Associates Lucent Technologies Inc. Johnson & Johnson 5 eBay Cisco Systems, Inc. Pfizer, Inc. 6 Amazon.com EMC Corporation Bristol-Myers Squibb Company 7 RealNetworks Compaq Computer Corporation Minnesota Mining and Manufacturing Company 8 EarthLink Network Motorola, Inc. DuPont Company 9 E*TRADE Group Ford Motor Company Time Warner Inc. 10 CMGI Corning Incorporated Eli Lilly and Company
Die verwendeten statistischen Methoden, die der Studie zu Grunde liegen, wurden von CGEY/CBI leider nicht veröffentlicht.
Lit: Cap Gemini Ernst & Young Center for Business Innovation - "Measuring the Future - The Value Creation Index", 2000
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