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Glossar zum Thema Wissenskapital / intangible assets



In diesem Glossar finden sie viele wichtige, oder häufig benutzte Begriffe zum Thema Wissenskapital kurz erklärt.

Alliances
Kooperationen und Verträge, die ein Unternehmen eingegangen oder geschlossen hat

Balanced Scorecard (nach Robert S. Kaplan und David P. Norton)
Mit einer Balanced Scorecard (BSC) überprüfen Unternehmen kontinuierlich, inwieweit Strategien bezüglich immaterieller Werte im Unternehmen operativ umgesetzt werden. Sie ergänzt die klassischen monetären Mess- und Steuerungsgrößen um weitere Leistungstreiber wie Kunden-, Prozess- und Personalkennzahlen.

Benchmarking
Vergleich des eigenen Unternehmens mit den Mitwettbewerbern

Buchwert
Accounting term. Value in the company’s financial accounts. Book value of equity or of entity (total equity and debt capitalisation) or of (individual) assets an/or liabilities.

Business Logic Intellectual Capital (nach Leif Edvinsson)
basiert auf Daten und Erfahrungen aus den Phasen des Navigators und IC-Rating. Es werden nicht mehr (historische) Finanzkennzahlen bereits abgeschlossener Quartale berücksichtigt, um die Zukunft zu prognostizieren, sondern aktuelle Faktoren, die die Wertsteigerung der Organisation ermöglichen

Business Recipes
Geschäftsidee und -philosophie eines Unternehmens

Calculated Intangible Value (CIV)
Return-on-Assets-Methode der Firma NCI Research;
der Wert des Intellectual Capital ergibt sich aus der Differenz des ROA mit den durchschnittlichen Branchen-ROA in Bezug auf die Kapitalkosten

Cash Flow
Der Cash Flow ist der Saldo aus Ein- und Auszahlungen und stellt damit eine Zahlungsstromrechnung dar.
Der Cash Flow kann aus dem Operating Profit abgeleitet werden, indem nicht zahlungswirksame Vorgänge wie bspw. Abschreibungen wieder hinzugerechnet und nicht im Operating Profit erfasste zahlungswirksame Vorgänge wie bspw. Veränderungen im Working Capital berücksichtigt werdenControlling
ergebnis- und potentialorientierte Steuerung eines Unternehmens
(Definition nach Prof. Dr. Matthias Fank)

DAX
Der DAX®-Index bildet das Segment der deutschen Bluechips ab, der größten und umsatzstärksten
deutschen Unternehmen an der FWB® Frankfurter Wertpapierbörse. Er enthält 30 Werte, die im Prime Standard zugelassen sind. DAX® führt den Index der Börsen-Zeitung fort, dessen historische Zeitreihe bis 1959 zurückreicht.
Neben einem Index aus den gehandelten Preisen wird für DAX® außerdem je ein Index aus den besten Angebotspreisen (Best Bid) bzw. den besten Kaufpreisen (Best Ask) berechnet

Direct Intellectual Capital Methoden
bekannte Werte einzelner Elemente des immateriellen Vermögens eines Unternehmens werden herangezogen, um den gesamten monetären Wert der Intangibles zu schätzen

Durable Manufacturing
Hersteller von Gebrauchsgütern

Dynamic Capabilities
dynamische Kompetenzen eines Unternehmens, die sich auf drei Arten von Prozessen (Replikationsprozess, Rekonfigurationsprozess, Lernprozess) herunterbrechen lassen

E-commerce
[Abkürzung von engl. electronic commerce = elektronischer Handel] Teil des E-Business, der die elektronische Vermarktung und den Handel von Waren und Dienstleistungen über das Internet meint. Im Allgemeinen wird damit der Handel zwischen Unternehmen und Endkonsumenten (B2C) bezeichnet. Vorteile des E-Commerce sind die Kostenersparnis für beide Parteien, die quasi absolute Markttransparenz und die permanente Verfügbarkeit von 24 Stunden am Tag, 7 Tagen die Woche und 365 Tagen im Jahr (24/7/365). Nachteilig wirkt sich hingegen der Sicherheitsaspekt auf den E-Commerce aus. Viele Kunden zögern noch immer zu Recht, ihre Daten und vor allem ihre Kreditkartennummer über das Internet zu übermitteln.

Eyes
Anzahl der Visitors, die eine Website besuchen

Human
meint das Wissen und die Leistungsfähigkeit von Angestellten

Human-centered Assets (nach Annie Brooking)
z.B. kollektive Expertise, Kreativitäts- und Problemlösungspotential, Verhalten von Mitarbeitern in verschiedenen Situationen

IC
vgl. Intellectual Capital

IC-Index (nach Gören und Johan Roos von Intellctual Capital Services Limited)
besteht aus vier Topics-Indizes (Relationsships, Human, Infrastructure und Innovation), die sämtliche Einzelindikatoren zusammenfassen

IC-Rating (oder auch Intellectual Capital Rating)
stellt eine Methodik dar, auf deren Basis die zentralen immateriellen Wertschöpfungsfaktoren eines Unternehmens erfasst und bewertet werden können, um sie bilanzierbar und unternehmerisch nutzbar zu machen.

Infrastructure Assets (nach Annie Brooking)
bestehdend aus Corporate Culture, Managementmethoden, Kommunikationssystem

Innovation
Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln und/oder umzusetzen.
Es gibt zwei Arten von Innovation:
1. die Art und Weise, bestehende Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern
2. die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen
Innovationen durchlaufen drei Phasen: Invention, Translation und Commercialisation

Intangible Asset Monitor
Methode, Intangible Assets zu messen, und Präsentations-Format, relevante Indikatoren zur Messung von Intangible Assets darzustellen.

Intangible Assets
non financial fixed assets that do not have physical substance but are identifiable and are controlled by the entity through custody or legal rights Intangible Knowledge-based Assets (nach Mark Clare und Athur W. Detore)
der Bereich eines Unternehmens, in dem der größte Wert eines Unternehmens liegt

Intellectual Assets (nach Sir Patrick Sullivan)
festgeschriebene, fassbare oder physische Beschreibungen spezifischen Wissens, auf welche Firmen individuelle Besitzansprüche stellen

Intellectual Capital (nach Leif Edvinsson)
"Beihaltet alle (...) Wertschöpfungskomponenten, die durch die Maschen klassischer Rechnungslegungs- und Buchführungsvorschriften fallen und somit -bislang- unsichtbar sind."
(Definition nach Reinhardt)

Intellectual Capital Rating
siehe IC-Rating

Intellectual Property Assets (nach Annie Brooking)
z.B. Know-How, Handelsmarken, Handelsgeheimnisse, Copyright, Patente, Design Rechte

IPO
[Abkürzung von engl. Initial Public Offering = anfängliches öffentliches Angebot]
Börsengang eines Unternehmens. Das Initial Public Offering, auch Going public genannt, bezeichnet die Neuemission von Aktien zum Kurs, der von den Banken festgesetzt wird. Weil es noch keine Erfahrungswerte für die Bewertung dieses Unternehmens durch den Markt gibt, ist der Kauf der Aktien eines IPOs ein risikoreiches Unterfangen, bei dem man schnell viel Geld gewinnen, aber auch verlieren kann. Das so genannte IPO-Gehen ist Ziel und eigentliche Bestimmung der meisten Start-ups. Dafür sind jedoch bestimmte Voraussetzungen an Rechnungslegung, Kapitalausstattung und Publizität zu erfüllen. In allen Fällen kommt es dabei zu besonders intensiven Prüfungen (Due Diligence) und manchmal zum mehrmaligen Verschieben des IPO. Da der Gang an die Börse manchem Jungunternehmer innerhalb kürzester Zeit großen Reichtum bescherte, wird der Begriff IPO auch scherzhaft mit „Instant Porsche Owner“ übersetzt.

Knowledge Care
Kennzahl, wie sich Führungskräfte um das implizite Wissen ihrer Mitarbeiter kümmern

Lernprozess
dynamische Kompetenz, eine hohe Lernfähigkeit zu erreichen. Bestandteil des Replikations- und Rekonfigurationsprozess

Market Assets (nach Annie Brooking)
marktbezogene, immaterielle Vermögensteile, z.B. Marken, Kunden, Distributionskanäle

Market Capitalisation
Differenz zwischen Markt- und Buchwert

Marktwert-Buchwert-Relation
Marktwert als Börsenkurs multipliziert mir der Anzahl der Aktien minus dem Buchwert des Unternehmens aus der jährlichen Bilanz. Die Differenz dar das immaterielle Vermögen dar

MDAX
Das Indexportfolio von MDAX® besteht aus den 50 Midcap -Werten, die hinsichtlich Größe und Umsatz auf die DAX®-Werte folgen. Auch für MDAX® können sich nur Unternehmen aus den fortlaufend gehandelten Werten des Prime-Segments qualifizieren. MDAX® beinhaltet ausschließlich Werte der klassischen Sektoren. Dies können neben deutschen Unternehmen auch Gesellschaften mit Sitz im Ausland sein.

NEMAX
NEMAX® 50 als Bluechip-Index des Neuen Marktes bleibt bis Ende 2004 erhalten, da es bis zu diesem Zeitpunkt noch eine Reihe von Produkten auf diesen Index gibt. Durch den Wegfall des Neuen Marktes wird aber auch dieser Index seit März 2003 über Branchen definiert. NEMAX® 50 wird also ab dem 24.03.2003 die 50 größten Technologiewerte aus dem Prime-Segment unterhalb von DAX® enthalten. Er stellt somit eine echte Obermenge des TecDAX®-Index dar.

New Economy
Neue Wirtschaft, welche sich auf der Grundlage von neuen Geschäftsmodellen und neuen Geschäftszyklen entwickelt hat und entwickelt

Non-Durable Manufacturing
Hersteller von Verbrauchsgütern

Rekonfigurationsprozess
dynamische Kompetenz, frühzeitig die Notwendigkeit einer durchgreifenden Veränderung zu erkennen und die Fähigkeit, durch Veränderung der Ressourcenausstattung neue Kompetenzen zu entwickeln

Relationships
Verträge und Kooperationen, Image sowie Kundenbeziehungen und Potenzial eines Unternehmens

Replikationsprozess
dynamische Kompetenz, inwieweit ein Unternehmen in der Lage ist, learnings aus dem operativen Geschäft zu ziehen und diese gezielt für Verbesserungen und Weiterentwicklungen umzusetzen

Return on Assets (ROA)
ROA = Profit Margin x Asset Turnover = (Umsatz - Kosten) x Asset Turnover
Umsatz = Qualität, Vielfalt, Lieferzeit, Service, Innovationen
Kosten = Produktivität, Ausschuss, Sourcing
Asset Turnover = Auslastungsgrad, Lagerumschlag

Start-up
[zu engl. to start up = anspringen, starten]
Ein neu gegründetes Unternehmen, dessen Zukunft hoffnungsvoll, aber eher ungewiss ist. Finanziert werden diese Unternehmen in der ersten Stufe mit dem Eigenkapital der Gründer, darauf folgt meist das Angel-Funding von Freunden und Verwandten, und schließlich das Venture-Capital. In der Venture-Capital-Sprache sind mit Start-ups Unternehmen gemeint, die bereits einsatzfähige Produkte haben und mit deren Vermarktung beginnen. Typisch für Start-ups sind exorbitant hohe Umsatz-Wachstumsraten, ein hoher Investitionsbedarf und eine hohe Burn-Rate. Als Ziel steht für die meisten Start-ups der IPO, der Börsengang, und irgendwann später hoffentlich einmal eine positive Unternehmensbilanz.

Structural Capital (auch Strukturkapital)
Strukturkapital bleibt im Unternehmen, wenn die Mitarbeiter nach Hause gehen (u.a. Hard- und Software, Datenbanken, Organisationsstruktur, Patente, Warenzeichen, Kundenbeziehungen

Tangible asset
Sachanlagen

TecDAX
Der zum 24.03.2003 eingeführte TecDAX®-Index stellt den verkleinerten Nachfolgeindex von NEMAX® 50 dar. Er beinhaltet die 30 größten und liquidesten Werte aus den Technologie-Branchen des Prime-Segments unterhalb von DAX®. Dies können – wie schon bei NEMAX® 50 – sowohl deutsche, als auch ausländische Emittenten sein. Seine Indexhistorie schließt sich nahtlos an die von NEMAX® 50 an.

Tobin's Q
Market Capitalisation-Methode nach James Tobin;
setzt den Marktwert von Intangibles ins Verhältnis zu den Kosten ihrer Reproduktion

Value Creation Index (nach Cap Gemini Ernst&Young Center for Business Innovation)
Modell der neuen non-financial Performanten, die den Wert heutiger Organisationen bestimmen

Value Driver
Indikatoren, die Wettbewerbsvorteile versprechen

Wissenskapital
siehe Intellectual Capital (IC)

Arten von Websites



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Auf Augenhöhe mit den Unternehmen



Das CIO Spezial der Wirtschaftswoche veröffentlicht im Dezember ein Interview mit Prof. Dr. Matthias Fank über aktuelle Entwicklungen im Bereich Informationsmanagement

Kommunikations- manager



Die Zeitschrift Kommunikationsmanager, veröffentlicht in ihrer Dezemberausgabe 2007 den innovativen Ansatz Webknowldge von Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke am Beispel von Ford.

Podiumsdiskussion



Am 10. Dezember 2007 nimmt Prof. Dr. Matthias Fank an dem Forum IT-Recht an der Universität Hannover als Wirtschaftsexperte zu dem Thema "Second life - Ist virtuell alles besser" teil.

Vortrag: User Generated Content



Am 4. Dezember 2007 referiert Prof. Dr. Matthias Fank auf der Tagung Mittelstandstage - Business meets IT unter dem Titel "User Generated Content oder Wer hat Angst vor Web 2.0"

Kommunikations- management



Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke veröffentlichen in der 33 Auslieferung der Loseblat-Sammlung Kommunikations- management den Beitrag: Monitoring von Internet-Foren als Frühwarnsystem

PR Magazin



In seiner Oktober-Ausgabe veröffentliche das PR Mgazin einen Beitrag über den Ford Fanward

Kommunikations- management



In seiner 32. Auslieferung veröffentlichte die Loseblatt-Sammlung Kommunikations- management den Beitrag: Neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit am Beispiel des Ford FanAward von Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke.



Information, Wissenschaft & Praxis



Prof. Dr. Matthias Fank und Dr. Wolfgang Riecke veröffentlichen ihre Webknowledge-Erfahrungen in der Sonderausgabe zu Competitve Intelligence

eCommerce Magazin



10 Gründe gegen Second Life - diesen Beitrag von Prof. Dr. Matthias Fank veröffentlichte das eCommerce Magazin in seiner September Ausgabe.